So bekämpfen Sie die Herbstdepression


derHerbstdepression Die Tage werden unaufhaltsam kürzer, die Sonne scheint immer weniger und Sie fühlen sich zunehmend wie eine ausgepresste Orange. Der tägliche Arbeitswahnsinn, dazu noch der Haushalt, Putzen, Kochen, Kinder, Hausaufgaben. Plötzlich ist es Abend, und Ihr Kopf pocht wie eine Glocke. Sie möchten sich am liebsten irgendwo in einem Bau verstecken, den Kopf unter die Bettdecke stecken und mindestens eine Woche lang die Nase nicht herausstrecken. Weder Schokoladenpralinen noch zwei Gläschen Wein helfen. Die Herbstdepression ist da.
podzimní odpočinek
Es gibt eine einfache Lösung, man braucht nur ein bisschen guten Willen.
Es ist gar nicht so kompliziert, man muss es nur ein bisschen wollen und darf nicht in unnötige Lethargie verfallen. Mobilisiere alle verbleibenden Kräfte, auch wenn es gerade nicht viele sind, und geh nach draußen. Es ist zwar schon dunkel und ziemlich kühl, aber trotzdem lohnt es sich. Wenn zu Hause schon für alles gesorgt ist (und selbst wenn nicht, wird die Welt deswegen sicher nicht untergehen), sammle deine letzten Kräfte, zähle bis zehn und los! Geh joggen.

Kommt dir das wie eine verrückte Idee vor?
Vielleicht auf den ersten Blick. ABER! Du wirst sehen, wie gut es dir danach geht. Auch wenn du eine eingefleischte „Nicht-Läuferin“ bist und dir bis jetzt sicher warst, dass du NIEMALS laufen wirst, probier es aus. Zieh dir etwas Bequemes an, jeder hat doch zu Hause ein paar Sportkleidungsstücke wie Leggings, ein Thermoshirt, ein leichtes Sweatshirt und eine Jacke, Turnschuhe und eventuell auch eine Stirnlampe, und schon kannst du loslegen. Atmen Sie tief die frische, kühle Luft ein, lächeln Sie (das ist wichtig für Ihr Wohlbefinden) und laufen Sie in die Dunkelheit hinaus.
mlha v lese
Fang langsam
an. Langsam, Schritt für Schritt, mit leichtem Schritt, vielleicht am Bach entlang oder durch ein Villenviertel, gerade so, dass es dir angenehm ist, dass du nicht außer Atem kommst und es nicht in der Seite sticht. Gerade so, dass du deine Gedanken ordnen kannst und die unwichtigen einfach hinter dir lässt. Wenn du es nicht zu still magst, hör über Kopfhörer deine Lieblingsmusik oder ein Hörbuch. Niemand sieht dich, es ist dunkel und du hast viel Zeit für dich, das Tempo bestimmst du ganz allein. Ein oder zwei Kilometer reichen, es muss nicht gleich ein Marathon sein. Überanstrenge dich nicht, es geht vor allem um die Entspannung, darum geht es hier.

Der gewünschte Effekt stellt sich sehr schnell
ein. Du wirst sehen, dass du viel mehr schaffst, als du am Anfang gedacht hast. Noch vor einer halben Stunde warst du dir sicher, dass du nur auf dem Sofa sitzen und die Wand anstarren würdest. Und jetzt? Du hast den dritten Kilometer hinter dir und möchtest am liebsten weiterlaufen. Es ist sehr befreiend und stärkend. Ein wunderbares Gefühl voller Endorphine ist da. Die Beine wollen immer weiter laufen… Aber übertreib es nicht. Zum Glück und zur guten Laune braucht man nicht viel. Und außerdem: MORGEN IST AUCH EIN TAG. Die Depression ist weg und du weißt jetzt, wie du damit umgehst. Lass sie nicht zurückkommen.